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Dienstag, 13. September 2016

Timmelsjoch

Was für ein Joch!
Ich glaube es ist wohl einer der höchsten Pässe die ich in den Alpen überquert hatte. Superlative üben ja speziell auf Deutschsprachige immer wieder eine grosse Anziehung aus. Ich habe auf meiner Reise das grösste Sowieso gesehen... Ein Spruch den man als Allemane schon gerne mal lässig in seien Reisebericht einwirft.
Demenstprechend war der Verkehr. Ich kletterte von der österreichischen Seite Richtung Passhöhe und hatte beständing eine Abgaswolke in der Nase. Hier stellte sich heraus, dass die Autos, obwohl sie mehr Platz brauchen, weniger intrusiv sind. Die Motoren wurden bezüglich Verbrennung, Abgase und ausser bei Sportwagen auf Lärmemmissionen optimiert. Hinzu kommt, dass in Mitteleuropa, die Autofahrer, welche öfters gerne selbst Radfahren, so ein Passstrampler als vollwertigen Verkehrsteilnehmer wahrnehmen und respektieren. Das bedeutet die Autos vermeiden das keurzen anderer Wagen auf der Höhe der Radfahrer und überholen mit angemessenen Abstand.
Die Motorräder stinken bedeutend mehr und machen auch viel Lärm. Damit sie auch noch vor der Kurve an dir vorbeikommen, müssen die Motorradfahrer ordentlich auf die Tube drücken. Schliesslich verwechseln einige Verkehrsteilnehmer immer noch Passstrassen mit Rennstrecken.
Meine Schultern ziehen sich dann unbewusst verkrampft nach oben, wenn immer wieder diese Stink-Lärm-Geschosse einenem vorbei fliegen.

Erstaunlich was der Mensch mit seinen Feuerstühlen aus einem idylischen Ort machen kann:
    EIN VERDAMMT LAUTES STINKIGES TIMMELSJOCH NOCHMAL!!!

So drückt der neugrüne Mesch seine liebe zur Natur aus: brrrrrrumm brum rätatatäätäää.... Selfie, Bier gluck-gluck-gluck, Schnitzel mampf-mampf-mampf... brum rätätää quitsch brum rrrrrbbbbb.
Und alles mit GoPro festgehalten.

Voll verschwitzt nach dem langen Aufstieg, mit lärm in den Ohren, Abgasen in den Lungen und dem Kopf voller unbequemer Gedanken kam ich schliesslich stinksauer auf der Passhöhe an.

Da sich auf der österreichischen Seite vor dem letzten Drittel eine Maut befindet, nimmt der Verkehr gegen Ende etwas ab.
Jedenfalls ist es eine scheiss Idee den Pass Sonntags per Rad abzuspulen.

Auf der Italienischen Seite, immer noch auf ca. 2000 Höhenmeter, liess mich ein Bauer auf seinem Land übernachten und zeigte mir einen Wünderschönen Ort mit blick auf die Seewerspitze. Die Südtirolseite ist schlicht weg Atemberaubend.

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