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13 Sept 2016
Alpentour 2016
Wie die Alpen schon erraten lassen, war das ein ganz schon bergige Angelegenheit. Einige Schlüsselerlebnisse, welche ich hier festhalten will, lassen sich mit einigen der unten aufgelisteten Pässen verbinden und sind im jewels gleichnamigen Beitrag ausgeführt.
Schallenberg (1167 m)
Glaubenbielen (1611 m)
Pragelpass (1548 m)
Bielerhöhe, Silvretta (2037 m)
Timmelsjoch - Passo Rombo (2509 m)
Gampenpass (1512 m)
Passo del Tonale (1883 m)
Simplon (2005 m)
Sanetsch (2242 m)
Die Route kann man in der Kartensammlung ansehen (Tour 4). Und auch diesmal gibt es etwas documentaion in Bildern.
Simplon
Abgesehen von der eigenen Sturheit kann ich keinen Grund für einen Radfahrer finden diesen Pass fahren zu wollen.
Aber es ist halt der Simplon...
Pragelpass
Ich war vor einigen Jahren schon einmal wandern im Moutathal und hatte diesen Uhrwald in bester Erinnerung. Als ich mich diesmal der Passtrasse durch das gleichnamige Dorf Mouthathal annäherte bemerkte ich die vielen Sägereien im Dorf und ich hatte ein mulmiges Gefühl ob sie überhaupt etwas vom alten Wald stehen gelasssen haben.
Wenn man den Anstieg dann geschafft hat, gibt es eine längere Strecke relativ eben im durchs Hochtal. Diesen Abschnitt kann man dann geniessen, und die alten Bäume und die Pflanzenvielfalt bestaunen. Genial.
10 Sept 2014
8 Sept 2014
Tag 13: Thusis - Wassen
Es war nicht klar ob ich in Bonaduz nach rechts abbiege um Chur in den Zug zu steigen oder ob ich mir den Oberalppass und den Sustenpass auch noch gebe. Ich hatte gerade ziemlich die Nase voll und der Gedanke an die Pässe allein gab mir weiche Knie.
Also Kaffepause in Bonaduz. Das Wetter gab mir nicht wirklich einen Vorwand um abzubrechen. Es würde wechselhaft bleiben, da kann man Glück oder Pech haben aber erfahrungsgemäß war die Prognose eher schlechter als das was am Ende wirklich war. Und der Gedanke endlich einmal eine lange Tour auf meiner eigenen Türschwelle zu beenden lässt mich nicht los.
Also nach links dann... Ich fand trotz schlechter Laune einen guten Rhythmus. Ich fuhr nun die Etappe am Oberrhein mit den Steigungen welche ich gestern noch ims Auge gefasst hatte. Nun war ich überzeugt due richtige Entscheidung getroffen zu haben und zu ruhen. Gestern wäre das eine Qual geworden, doch heute meinten die Beine; lecker! Hmmm, fein... Und so konnte ich die schöne Strecke entlang der Rheinschlucht auch genießen.
Vor dem Pass gabs noch eine kleine Spätsomnerschauer, welche mich kaum mehr durchnässte als mein eigener Schweiß. Danach hielt das Wetter. Nach Andermatt hinunter war eine schöne Talfahrt, danach Richtung Göschenen, Wassen nahm der Verkehr stark zu. Das Gefälle liess jedoch ein hohes Tempo zu und ich konnte die ganze Fahrspuhr in Anspruch nehmen ohne den Verkehr aufzuhalten.
Die Berglandschaft im Kanton Uri ist bisher wohl die gewaltigste. Die Gipfel welche das klamme Tal flankieren ragen steil in den Himmel.
In Wassen nahm ich mir ein Zimmern. Hier bin ich perfekt positioniert um am folgenden Tag den Sustenpass in Angriff zu nehmen.
7 Sept 2014
Tag 11: Merano - Zernez
Heute stand der Ofenpass auf dem Programm. Das heisst bis Glurns war einfahren. Radbahn, durch pittoreske Landschaft.
Diesmal wusste ich wie hoch hinauf ich muss, aber auch wenn man es im voraus weiss, am Ende muss man es einfach fahren.
Ich machte viele Pausen diesmal, unter anderem um den Regen abzuwarten. Mir lief dann die Zeit davon und so musste ich dran bleiben. Der Anstieg geht etappenweise und ein grossteil der Höhenmeter werden auf den letzten paar Kilometer überwunden. Ich suchte eine höhere Übersetzung, aber der Schaltgriff war schon am anschlag. Diesmal war ich einfach nur froh oben angekommen zu sein. Ich stelle das rad ab und ging die letzten paar Meter über die Kuppe.
Campieren ist überall verboten hier, besonders im Nationalpark kurz nach dem Pass. Der park ist allerdings von einer atemberaubenden Wildheit. Die letzten Sonnenstrahlen tauchten die Szenerie in ein sonderbar schönes Zwielicht. Es war ein sehr emotionaler Moment.
Ich hatte gehofft das Rad bis nach Zernez laufen lassen zu können. Aber die letzten 20 Kilometer erschöpften mich komplett.
Es war gerade dunkel geworden als ich endlich Zernez erreichte. Vor dem Zeltplatz stieg ich in einem Bed &Breakfast ab und schlief bald wie ein Stein.